26. März 2010

Ich bin dann mal wieder da...

Meine Lieben, liebe Familie, Freunde, Leser und Verfolger meiner Reise.
Schon seit einiger Zeit habe ich über diesen Blogeintrag nachgedacht, und nun ist die Zeit gekommen, ihn zu schreiben. Anlass dazu ist wie der Titel schon erwähnt, das Ende meiner Reise.
Ich werde aus diesem Anlass nicht mehr über die vergangenen Erlebnisse lamentieren, obwohl der grauenvolle Heimflug durchaus einen Grund gäbe.
Vielmehr möchte ich die Gelegenheit nur noch nutzen, um mich bei den Menschen zu bedanken, die diese Reise erst möglich gemacht haben.
In erster Linie natürlich die Familie; Papa, der sozusagen mein Finanz- und Sachverwalter war. Natürlich Laura für die vielen Infos und Termine, klasse Sekretärin. Wolfgang für die Reisebegleitung und Theresa für dass sie einfach da war, hört sich einfach an, bedeutete mir aber eine ganze Menge. Und Opa, dafür, dass er mir gezeigt hat dass jemand meinen Blog ließt und enjoyed.
Desweiteren natürlich Sabrina, für die sowohl technische als auch moralische Unterstützung vor und während der Reise, kann man nicht mit Gold aufwiegen.
Nun sollte ich eine ganze Reihe an Leuten aufzählen, die mit ihrem Support, während der ganzen Reise für Motivationsschübe gesorgt haben, als da wären Juliane (Kelbch), dickes Merci für die Mails, hat mir manchmal mehr geholfen als alles andere, Ulle, Gabel, Basti, der gesamte Albvereinshaufen, ich war zwar weit weg, aber ihr ward immer ganz nah (ich sag nur FuFa-Bändel am Arm).
Meine ehemaligen Schulkameraden, allen voran Myriam, Theresa und Joni (natürlich auch Anni).
Doch vor allen sollte ich eigentlich meine beiden Schulfreunde Greta und Freddy stellen, die mit ihrer Weltreise nicht nur eine große Inspiration waren, sondern mir zum Großteil den Mut gegeben haben, den es manchmal braucht. Ich möchte deren Reiseblog nicht unerwähnt lassen, eigentlich sollte ihn niemand lesen, da er meine Reise komplett in den Schatten stellt, doch gerade deswegen bitte ich darum; die beiden haben was geleistet, was nur wenige unter uns schaffen, und deswegen zieh ich den Hut vor euch.
Gleiches gilt auch für meine Politikfreunde Paul (Südafrika) und Frieder (Ecuador), Respekt und danke euch!
Meinen Bundeswehrkameraden Obergefreiter a.D. Schober und Obergefreiter a.D. Maurberger, ich freu mich schon auf ein Wiedersehen in LA.
Nun geht es am Besten chronologisch weiter, damits auch nicht ganz so chaotisch ausschaut.
Dirk und Janet, danke euch für die ersten Tage in NZ, ihr wisst gar nicht wie gut es tut, wenn man nicht allzu anonym im Hostel die ersten Tage verbringen muss.
Adam, thank you so much for the job, and as well for food and accomodation, I really appreciated it, and it gave me a good example of hospitality made in New Zealand.
Jonathon, cheers for the insight of the kiwi and maori culture, I've had an awesome stay in Blenheim.
Sarah, it's not naturally helping someone out, knowing him just a couple of days, same for Imogen, I had a great holiday in Samoa, because of you and Sophie, I hope to see you again.
Continuing with Claire, offering your flat made my stay in Queenstown unforgettable, I wish I can payback sometimes. And I'm pretty sure we'll meet us on my trip to the UK soon.
Dann kommen wir mal nach Australien, hier muss ich zu Anfang eine Person hervorheben, die meinen Dank zwar so nicht annehmen will, aber ich hoffe ihn trotzdem versteht: Marc Thumm, you were an awesome host, despite of what you think of yourself, and you made my stay in Australia that perfect as it was. I can only repeat again: you're welcome in Kirchheim anytime, and I don't mind pickin you up in Hamburg (for Australia is that not a distance anyway), so please don't hesitate to call when you're around.
Dann mal wieder auf deutsch: Thomas (Thumm), auch wenn wir uns nur kurz gesehen haben, war es mal wieder eine pleasure in Hornsby zu sein.
Weiter den drei Mädels, allen voran Juliane (diesmal Hodapp), Janet, Fatima, ich hab die Zeit mit euch wirklich sehr genossen, allen voran unser feucht-fröhliger New Years Eve, ich freu mich schon sehr euch in Freiburg zu treffen!
Last but not least, Karen Thumm, altough it was just short, and we missed us on the sunday after, thanks so much for your accomodation, it was a pleasure.
Natürlich gibt es noch so viele Tausende, denen ich danken sollte, häufig auch nicht mal namentlich bekannt, meistens locals, manchmal aber auch Reisende.
Gleiches gilt auch für die vielen Mails die ich immer bekommen habe, ich hab mal aus Spaß das zählen angefangen, bis 26/03/10, 10.oo Uhr GMT London Heathrow, waren es 349 Mails, nicht mit eingezählt die vielen Nachrichten die ich übers Facebook empfangen habe. Auf der "Gesendet-Seite" stehen 174 Mails, also hab ich im Schnitt jede zweite Mail beantwortet, hm, Mist, da komm ich nicht gut weg.

Um der Dankesrede ein Ende zu setzen, gibt es hier keine Bilder mehr, viel lieber möchte ich meine Bilder, Erlebnisse, Statistiken, Anekdoten persönlich vorstellen. Altough ich bedingt durch meinen Job unter der Woche in Konstanz bin und nur am Wochenende Zeit hab, freue ich mich trotzdem schon sehr auf viele tolle Treffen in den kommenden Wochen und gerne auch Monaten.
So fällt mir finally nur noch eins ein:
Thank you, Cheers, and
See ya...

25. März 2010

Meine Reise holt mich ein...

Wer kann sich noch an den ersten Blogeintrag erinnern? Vom 6. September, für die faulen unter euch, hier ist der Direktlink: http://matzeistdannmalweg.blogspot.com/2009/09/bald-gehts-los.html
Dort hieß es ungefähr "...Rucksack wird gepackt, dann noch Abschiedsfestle und morgen gehts los".
Das kann ich nun ein bisschen abgeändert auch schreiben: Rucksack ist fast gepackt, Handy muss ich nicht mehr abmelden, Bundestag wird auch nicht gewählt, Abschiedsfestle hatte ich gestern schon, mit einer originalen Australia-Ikone: dem Aussie-BBQ mit viel Bier.
Doch der ganz große Unterschied zu meinem Blogeintrag vor 6,5 Monaten ist, dass es damals hieß "...morgen...", und bei mir heißt das SPÄTER gehts los. Zwar sind es bis zum Abflug noch viele viele Stunden, doch aufgrunddessen, dass ich mit dem Zug einmal quer durch Sydney muss, und die British Hairways zur Zeit recht streiklustig ist, fahr ich lieber mal früher los.
Damit verabschiede ich mich von meinen Reisen, es werden sicherlich noch ein paar Berichte und Bilder von Europa aus folgen, deshalb weiterhin brav vorbeischauen.
Zum Abschluss habe ich noch ein zwei Leckerbissen für euch, mein Ausflug nach Barrenjoey Head letzte Woche mit einem letzten 'Nipp' im Pazifik wurde natürlich auf Zelluloid festgehalten:

22. März 2010

St. Patricks Day

Talofa meine Lieben (na, wer erinnert sich an diese Sprache/aus welchem Land ich die genommen habe?),
zurück zu Australien, jedoch nur ein kleines Bisschen, denn jetzt wirds Grün, mit etwas Weiß und Orange. In Sydney wird traditionell am Wochenende nach dem St. Patricks Day (17.3.) eine Parade zu Ehren der irischen Sträfl... äh Einwanderer abgehalten. Nachdem Wolfgang und ich letztes Wochenende die Parade in Brisbane verpasst haben, weil der %&§#?§$ - Autovermieter so ewig gebraucht hat, hab ich es diesmal jeden falls pünktlich geschafft. Dieses Jahr wurde in Sydney sogar die 200. S.P.D.-Parade abgehalten, weswegen wohl besonders viel Parade unterwegs war.
Nett mit anzusehen, tolle Musi, leider fehlt mir halt jeglicher Bezug dazu.

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16. März 2010

Flora und Fauna

Hier ein paar Impressionen der vergangenen Wochen:Die letzten beiden hab ich vor ner halben Stunde vorm Haus gemacht...

Der schönste Platz der Welt

Nun geht mein Trip so langsam zu Ende, deswegen gibts jetzt noch ein paar Impressionen, bis dass ich dann euch irgendwann bald (leider/endlich) alle Bilder zeigen kann.
Auf dem Weg von Brisbane nach Sydney, hatte ich noch einmal die Möglichkeit, an dem schon bei meiner Reise 2006 für mich schönsten Platz der Welt vorbeizuschauen, und wieder hat mich die Magie dieses Ortes in ihren Bann gezogen. Heißen tut diese Region Port Stephens, bzw. Shoal Bay, zu finden ist sie ca. 40km nördlich von Newcastle, und der für mich so besondere Platz heißt "Zenith Beach", unterhalb von Mt. Tomaree. Ausschauen tut das Ganze so:

13. März 2010

Rugby League

Um Wolfgangs Australienreise standesmäßig abzurunden, besuchten wir in Brisbane ein Rugby Spiel der Brisbane Broncos. Ich war ja im Herbst letzten Jahres in Wellington in einem Spiel der Wellington Lions. Dieses Rugby Spiel wurde im Spielsystem "Rugby Union" gespielt, wir besuchten nun eine andere Form des Rugbys: "Rugby League" (den Unterschied kann man bei Wikipedia nach lesen, hart gehts bei beidem zu...).
Das Spiel gestern Abend war nicht nur ein einfaches Liga Spiel, es war vielmehr das Saisoneröffnungsspiel gegen die North Queensland Cowboys, und deswegen auch noch mehr ein Derby gegen den Erzrivalen. Wir hatten 'ne Menge Spaß. Das Stadion war ausverkauft, 48.500 Leute sorgten für eine einmalige Atmosphäre.
Was man den europäischen "Sportfans" mit ihrer "langjährigen" Fankultur vor Augen halten muss: diese Vereine hier gibt es erst seit vielleicht 20, 30, 40 Jahren, und der Sportart muss man vorhalten, dass es auf dem Spielfeld zugeht wie bei 'ner Kneipenschlägerei, doch bei diesem Derby gab es keine Polizei im Stadion, keine Schlachten zwischen Fans um Nichtigkeiten, man sitzt "gemischt", und nach dem Spiel geht man in Eintracht nach Hause. Die einzigen Polizisten die man unterwegs sieht, regeln der Verkehr und müssen nicht wie die Irren sich prügelnde Fans trennen. Auch Shakehands unter den Fans sind ein absolutes Muss, schließlich ist es nur ein Sport, nur ein Spiel. Aber leider müssen wir auf sowas bei uns noch lange warten...

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11. März 2010

Brisbane reloaded

Nach einigen Tagen Sighseeing, Shoppen, Brauereitouren, dem üblichen Touristenquatsch, gehen solangsam according to den persönlichen Interessen unsere Wege auseinander; Wolfgang konzentriert sich auf Feuerwehren, Friseursalons und Sport-Merchandising-Geschäften, während Matthias in den Art Galeries, Libraries oder (joggend) am Flussufer zu finden ist.
Deswegen gibts nicht viel zu sagen, aber ein bisschen zu zeigen:

7. März 2010

Finally Brisbane

Alrighty Guys and Girls, für Wolfgang der letzte Stopp, für mich der vermutlich vorvorletzte: Brissie (wie der gemeine Australier zu sagen pflegt).
Von Maroochydore kamen wir gestern die letzten zwei Stunden da her, macht auch ordentlich was her die Stadt, bis jetzt ;). Pläne haben wir wie immer große, mal schauen was sich so erfüllen lässt... (Nach der Schnapsbrennerei in Bundaberg MUSS jetzt die Bierbrauerei folgen). Aber keine Angst, durch free-wifi-gratis-internet in der State Library halte ich euch natürlich auf dem Laufenden.
Ach und by the way: danke liebe Siemens AG für den Job, I appreciate it!

4. März 2010

Noosa

On the road again, heading south, war unser nächstes Ziel Noosa. Am oberen Ende der Sunshine Coast gelegen hält Noosa eisern den Ruf aufrecht, ein "Playground" für gut betuchte Melbournianier zu sein. Da es sich hier gerade einregnet, und das einzige "bezahlbare" in Noosa der National Park ist, sind wir auch schon weiter. Trotzdem sollts ihr noch ein paar Bilder haben, es gab ein paar Momente, in denen der Regen kurz fürs Bild gestoppt hat...

2. März 2010

Fraser Island 2

Einen wunderschönen guten Abend meine lieben Liebenden,
wie schon angekündigt, kommt hier die Fortsetzung unseres Fraser-Abenteuers. Abgekämpft und fertig ging es gestern Abend früh zu Bett, da wir heute Morgen schon um 06.00h wieder vom Hostel zum anderen (südlich gelegeneren) Fähranleger gefahren wurden. Auf der Insel empfingen wir unser Auto für den Tag, ein Suzuki Jimny (4wd natürlich). Mit diesem machten wir uns dann auf, die Attraktionen der Insel zu 'erfahren'. Über Lake Mckenzie, 75mile-Beach-Autobahn-Flughafen-Strand, Maheno-Wreck, Rainforest, Eli Creek und jeder Menge Sand war auch noch strömender Regen extra für uns vorbereitet. Störte uns überhaupt nicht, weil a) auf nassem Sand fährt es sich leichter, und b) wir saßen trocken im Auto!
Und durch den Regen entwickelte sich das Fahren auf fast alle Tracks zu Schlammschlachten, was der Stimmung nur so zu Gute kam.
Abschließend kann man zu Fraser sagen: Sand Sand Sand, und achja: Sand!

1. März 2010

Fraser Island 1

Nach langem Sammeln kommt hier die neue Kollektion der Abenteuer von zwei, die Auszogen um sich graue Haare wachsen zu lassen.
Den Anfang machte Bundaberg; von Rockhampton im Bus ein kleiner Katzensprung, freuten wir uns schon sehnsüchtig auf die Hauptstadt des (australischen) Rums und Ginger Beers. Doch das Hostel das von aussen recht passabel aussah, war tatsächlich in einem anderen, Lagerhausähnlichen Barackengebäude, vom Innenleben will ich nicht schreiben, nur so viel: später haben wir erfahren, dass es mit Abstand bei allen Internet-Ratings das schlechteste Hostel in ganz Australien war. Doch einmal gezahlt gibts kein Geld zurück, und deshalb begannen wir zähneknirschend mit dem Graue-Haare-Wachsen-Lassen...
Ein bisschen Entschädigung gab es durch die interessanten Touren und Verköstigungen in der Ginger-Beer-Brewery und der Distillery von Bundaberg Rum. Und mit Einsatz des seines Charmes (Matthias) kamen wir noch zu ein paar free-drinks an der Rum-Bar, die "durchaus leckere Drinks" (Wolfgang) produzierte...
Nur schnell weiter, das nächste Ziel hieß Hervey Bay. Das ist so der 'main-hub' für die weltgrößte Sandinsel Fraser Island. Untergekommen in einem super gemütlichen kleinen Hostel. Das nächste "Graue-Haare-Abenteuer" ließ auch nicht lange auf sich warten, mit einer Fähre setzten wir auf die Insel über, in den verlassenen, natürlichen Teil an der Westcoast. Abgesehen von ein paar (und damit meine ich nicht mehr als 6) Campern war da nichts. Doch halt, ich vergaß die Milliarden Moskitos und Sandflies, die mit uns so viel Party machen wollten, sodass wir nur ca. 3h in der Nacht schlafen konnten. Am nächsten Tag, nach einigen Schwimm-Krabbel-Klettereinlagen auf dem Rückweg zur Ferry Landing, freuten wir uns wieder auf das Hostel-Bett, Shower etc.
Doch als die Fähre eine halbe Stunde nach Plan immer noch nicht zu sehen war (und man kann in der Ferne das Festland erkennen!), fragten wir uns bei den Campern durch, mit der Information, dass die Fähre erst am nächsten Tag wieder fahren würde (der Mann auf der Ferry sagte da etwas anderes). Für uns würde das konkret bedeuten, noch eine Party mit Moskitos, und noch einen kompletten Tag auf der Insel, ohne etwas zu Essen oder Trinken, und! mit einer aufziehenden Schlechtwetterfront und mit ohne Zelt! Von den hilfsbereiten Campern mit Essen und Trinken versorgte uns Fortuna mit einer weiteren Gabe, deren Wert unschätzbar ist: ein Fischer fuhr mit seinem Boot vorbei, und mit Winken und Rufen und lieb Fragen, nahm uns dieser nicht nur mit aufs Festland, sondern bestand auch noch darauf uns ins Hostel zu fahren.
Nun denn, soweit für Heute, morgen gehts wieder auf die Insel, diesmal mit einem gemieteten 4x4.
Dir nochmals vielen Dank Dave, we appreciated your help more than we could express.
Das war unser Schlafplatz

23. Februar 2010

Sailing the Whitsunday Islands

Alrighty Guys and Girls,
nutzen wir doch mal das Gratis-Internet der Library Rockhampton (unser momentaner Standort, liegt ziemlich genau auf dem Tropic of Capricorn, dem südlichen Wendekreis der Sonne UND! dem südlichen Ende der Tropen! Endlich!!!), wie gesagt, nutzen wir doch das free internet, um ein kleines Update der vergangenen Tage an den Mann/Frau zu bringen.
Wir waren für eine kurze Zeit nicht erreichbar, da wir tadaaa auf einem dreitägigen Segeltörn durch eines der spektakulärsten Reviere gesegelt sind: die Whitsunday Island Gruppe.
Nachdem es die Tage zuvor nur so geregnet befürchteten wir schon schlimmstes, jedoch hatten wir drei Tage super Sonnenwetter (Sonnenbrand und Hautschälung inbegriffen).
Das Boot war nicht klein (16,5m) jedoch mit wenigen Passagieren (14) relativ geräumig, und sehr übersichtlich (compared to Partybooten mit über 30 Leuten).
So schipperten wohin der Wind uns trug, selbstverständlich blieb der weltbekannte Whitheaven Beach nicht ausgelassen, ebenso Schnorcheln an verschiedensten schönen Plätzen. Wieder einmal konnten wir bei Nemos Verwandten vorbei schauen, und als Höhepunkt tauchten wir zusammen mit einer riesigen Meeresschildkröte. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei, doch es warten schon neue Abenteuer auf uns...

19. Februar 2010

Magnetic Island

Well folks, jetzt geht es hier Schlag auf Schlag, ein Highlight jagt das nächste. Zwar sind wir nun auch schon wieder weiter, aber hier haben wir ein paar Bilder und den Bericht von Townsville/Magnetic Island:

Bis jetzt nach Cairns die stickigste Stadt, bei der sogar nachts ohne Bewegung der Schweiß läuft. Mit der Fähre ging es zum einzigen Highlight dieser Militär- und Industriestadt: Magnetic Island. Man kann dort auch mehrere Tage verbringen, wir entschieden uns nur für eine Tagestour. Also Wanderschuhe angeschnallt und los ging es. Unterbrochen von ein paar heftigen Regenschauern „hiketen“ wir durch den Bush, immer auf der Suche nach Koalas, die überproportional dort vertreten sein sollten. Doch außer einer Menge Lizzards und Frösche/Kröten waren von den putzigen Bärchen nichts zu sehen. Jedoch entschädigte auch die grandiose Natur das Fehlen der Koalas (die hatten vielleicht auch nur einen schlechten Tag).

Mit geschätzt 5-10l Schweiß weniger kamen wir dann abends wieder im Hostel in Townsville an.

16. Februar 2010

Mission Beach / Dunk Island

Der nächste Stopp war Mission Beach. Eine Ansammlung kleiner Dörfer entlang beatiful Beaches – voller gefährlicher Quallen. Da alles ein bisschen verschlafen und ruhig war (was unserer Mission „relaxen“ entgegen kam), bestand unsere Aktivität aus erkunden der Flora und Fauna des tropischen Teils dieses Kontinents. Mit einem kleinen Boot setzten wir zu vorgelagerten Insel „Dunk Island“ über, auf der wir auf einer Wanderung die Natur genießen konnten. Die Herausforderung bestand darin, mit Temperaturen von 30°C und Luftfeuchte von bestimmt 99% klar zu kommen. Abgesehen von allerlei interessantem Krabbelgetier aus der Reptilien- sowie Amphibiengruppe waren die Spinnen sehr herausfordernd, da die auf kaum benutzen Wegen ihre Netze kreuz und quer gespannt hatten. Manches mal fühlten wir uns wie irgendwelche Dschungelarchäölogen, die mit Macheten (bei uns Äst/Stöcke) sich den Weg durch die Lianen (Spinnennetze) frei kämpften ;) Die Viecher sind halt giftig, was einen gewissen Respekt vor zu engem Kontakt aufkommen lässt.

Cairns

Von der Wüste (35°C im Schatten, Luftfeuchtigkeit ungefähr 1%) führte uns der Weg von Alice Springs ins Flugzeug (ca. 22°C) und vom Flugzeug ins tropische Cairns (30°C, Luftfeuchtigkeit gefühlt 98%). Wolfgangs Temperaturgefühl, welches seit der Wüste etwas durcheinander geraten war, erlitt nun erste Belastungsproben, bei mir rief das Wetter eher sehnsüchtige Erinnerungen ans paradiesische Samoa hervor. Doch blieb keine Zeit, um in Melancholie zu versinken, Cairns gilt nicht umsonst als Action-City des tropischen Queensland und als "Gateway" zum Great Barrier Reef.

Nach einem Tag der Organisation (Wäsche waschen, Shoppen etc.) begaben wir uns auf eine Segel- und Tauchtour auf/ans/ins Riff. Nemo war leider nicht zu Hause, aber sein Cousin (ein schwarz gestreifter Clownsfisch) zeigte uns seine Wohnung und sein Viertel ;)

Schwer beeindruckt von den Farben und Formen des Riffs und seiner Bewohner machten wir uns schweren Herzens auf die Weiterreise in Richtung Süden. Aufgrund Ermangelung einer Unterwasserkamera kann ich leider keine Bilder vom Riff und vom Tauchen allgemein reinstellen, doch da meine Leser des googlen mächtig sind, wird es für euch kein Problem sein, einen Eindruck von dieser unbeschreiblichen kleinen Welt zu bekommen.



10. Februar 2010

Kata Tjuta / Uluru die Zweite

Da drei Tage viel Zeit ist für einen Roten Stein, wenig Schatten, viel Sonne, hohe Temperaturen, viel Sand und genauso viel Fliegen, besuchten wir das zweite Highlight des Nationalparks, Kata Tjuta, oder auch die Olgas; diese Steinformation ist ca. 40km vom Uluru entfernt, und hat eine unterirdische Verbindung zu eben diesem. Ein spektakulärer Walk, viele starke Naturimpressionen und eine Nacht in der Wüste rundeten den Ausflug ins Zentrum Australiens ab. Glücklicherweise gibts Free Wlan am Flughafen Alice Springs, wo wir auf den nächsten Flieger warten...

Uluru die Erste

G'day guys and girls, nach kurzer Funkstille mal wieder ein Zwischenstand; nach zwei kleinen Flügen von Adelaide ins Rote Herz Australiens, war es erstmal an mir, in den Spiegel zu schauen: am Flughafen "Ayers Rock" wartete mein Bruder auf mich, der kurz zuvor mit dem Flieger aus Sydney bzw. Deutschland gekommen war. Gemeinsam fuhren wir für drei Tage in den Nationalpark Uluru/Kata Tjuta. Das inoffizielle Wahrzeichen Australien begrüßte uns mit Temperaturen jenseits des Siedepunktes... (nein, so schlimm wars nicht, aber 35°C wars im Schatten, heißt in der Sonne war das Sauna-Feeling vorprogrammiert).